Talent Acquisition Trends Report 2024: Neue Technik, neue Talente, neue Taktiken

Während sich Unternehmen mit den Herausforderungen auseinandersetzen, die sich aus dem technologischen Fortschritt (ja, KI), dem demografischen Wandel und den sich verändernden Erwartungen an den Arbeitsplatz ergeben, zeigt ein neuer Bericht von Korn Ferry die sechs wichtigsten Trends auf, die die Zukunft der Talentakquise bestimmen werden.

Jasper Spanjaart am 15. November 2023 Durchschnittliche Lesedauer: 2 min
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Talent Acquisition Trends Report 2024: Neue Technik, neue Talente, neue Taktiken

Trend Nr. 1: KI und Personalvermittler: eine vorsichtige Harmonie

Künstliche Intelligenz (KI) ist keine Zukunftsmusik mehr; sie ist da und verändert die Personalbeschaffungsprozesse. KI wird zeitaufwändige Aufgaben wie das Schreiben von Stellenbeschreibungen, Chatbot-Interaktionen, die Verwaltung von Bewerberprofilen und vieles mehr automatisieren. Sie hat das Potenzial, die Talentakquise zu revolutionieren, indem sie den Prozess rationalisiert und optimiert. Diese Technologie kann auch die Bemühungen um Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DE&I) verbessern, indem sie den Einstellungsprozess für Bewerber mit Behinderungen zugänglicher macht und die Strategien für die Kontaktaufnahme erweitert.

Der Schlüssel liegt darin, KI als Werkzeug zu nutzen, das die Fähigkeiten von Personalvermittlern ergänzt, anstatt sie zu ersetzen, so Korn Ferry.

Die KI ist jedoch nicht ohne Risiken. Sie kann anfällig für Verzerrungen, Datenverletzungen und Ungenauigkeiten sein. Der Schlüssel liegt darin, KI als Werkzeug zu nutzen, das die Fähigkeiten von Personalvermittlern ergänzt, anstatt sie zu ersetzen, so der Korn Ferry-Bericht. Ein Gleichgewicht zwischen KI und menschlichen Qualitäten wie Kreativität, Empathie, kritisches Denken und Anpassungsfähigkeit wird für eine erfolgreiche Talentakquise im Jahr 2024 entscheidend sein.

Trend #2: KI für Bewerber

Bewerber nutzen zunehmend KI, um ihre Erfahrungen bei der Stellensuche zu verbessern. KI hilft Bewerbern bei der Anpassung von Lebensläufen, dem Verfassen von Anschreiben, der Vernetzung mit Personalverantwortlichen und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. Richtig eingesetzt, kann KI die Stellensuche für Bewerber, die auf dem überfüllten Arbeitsmarkt herausstechen wollen, intelligenter machen.

Trend Nr. 3: Einstellung von Nachwuchskräften

Die Arbeitgeber erkennen das ungenutzte Potenzial von Programmen zur Einstellung von Berufseinsteigern. Im Jahr 2024 können wir davon ausgehen, dass mehr Personalverantwortliche in Strategien zur Einstellung von Nachwuchskräften investieren werden, die sich an Kandidaten mit unterschiedlichem Bildungshintergrund richten, einschließlich staatlicher Hochschulen und Berufsschulen. Indem Unternehmen bei der Einstellung von Nachwuchskräften DE&I Priorität einräumen, können sie eine vielfältigere, integrative Belegschaft aufbauen, was zu einer besseren finanziellen Leistung führt.

Trend Nr. 4: Einstellung nach Fähigkeiten

Die weltweite Talentknappheit setzt Unternehmen unter Druck, ihre Einstellungsstrategien zu ändern. Die Einstellung von Fachkräften wird immer beliebter, wobei sich die Arbeitgeber auf die spezifischen Fähigkeiten und übertragbaren Fertigkeiten eines Bewerbers konzentrieren. Dieser Wandel erweitert den Kandidatenpool, fördert Vielfalt und Innovation und steht im Einklang mit langfristigen strategischen Zielen.

Trend Nr. 5: Einfühlungsvermögen gewinnt wieder an Bedeutung: eine wichtige Führungsqualifikation

Empathie ist in der Führung wieder im Kommen, angetrieben durch die Erfahrungen mit der Pandemie. Einfühlsame Führungskräfte gehen eine engere Verbindung mit ihren Teams ein, was sich in höherer Arbeitszufriedenheit, Leistung und besserer psychischer Gesundheit niederschlägt. Im Jahr 2024 wird von CEOs erwartet, dass sie Empathie in den Vordergrund stellen und aktiv eine integrative Kultur fördern.

Trend Nr. 6: Umziehen oder kündigen?

Da die Unternehmen die Rückkehr ins Büro forcieren, wird die Verlagerung des Arbeitsplatzes zu einer Herausforderung für die Arbeitnehmer. Viele Fachkräfte bevorzugen die Arbeit aus der Ferne, und einige sind bereit, für die damit verbundene Flexibilität ein geringeres Gehalt in Kauf zu nehmen. Unternehmen sollten eine Ausweitung der Umzugsvorteile für Neueinstellungen in Erwägung ziehen, um auf diesem umkämpften Arbeitsmarkt die besten Talente anzuziehen und zu halten.

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Chefredakteurin und Autorin bei ToTalent.eu
Chefredakteur und Autor für die europäische Total Talent Acquisition-Plattform ToTalent.eu.
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