Wie Randstad die Qualifikationsrevolution mit 'Talent Intelligence' vorantreibt

Die Zukunft des Arbeitsmarktes dreht sich um Kompetenzen. Aber wie geht man das in der Praxis an? Randstad hat die Daten von 130 Millionen Bewerbern und über 5 Millionen Stellenangeboten analysiert und sie mit den 9 Qualifikationsgruppen abgeglichen, die besonders gefragt sind. Welche Art von Erkenntnissen ergibt sich daraus?

Peter Boerman am 13. Juni 2024 Durchschnittliche Lesedauer: 3 min
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Wie Randstad die Qualifikationsrevolution mit 'Talent Intelligence' vorantreibt

Wollen Sie den Talentmangel überwinden? Dann ändern Sie Ihre Einstellung, sagt Joost Heins, Global Head of Intelligence bei Randstad. Denn trotz der sinkenden Zahl der Arbeitskräfte sind die Talente immer noch da, sagt er. Man muss nur lernen, anders zu denken. Schauen Sie zum Beispiel auf die Fähigkeiten und das menschliche Potenzial und nicht nur auf die Erfahrung.

Aber wie genau kann man sich auf die Fähigkeiten konzentrieren? Hier kommt das Konzept der "Talent Intelligence" ins Spiel. Für die jüngste Studie "Global Indemand Skills" von Randstad Enterprise analysierten Heins und sein Team die Daten von fast 130 Millionen Bewerbern und mehr als 5 Millionen offenen Stellen in 23 Märkten und glichen sie mit den neun gefragtesten Qualifikationsclustern ab. Daraus ergab sich das beeindruckende Diagramm unten, das über ein interaktives Dashboard beispielsweise je nach Branche und Region angepasst werden kann.

In dem Diagramm können Sie nicht nur sehen, welche Fähigkeiten am meisten gefragt sind, sondern auch, wie groß das Angebot für jedes Qualifikationscluster ist. Sie können die Daten nach Qualifikationscluster und geografischem Markt anzeigen und nach drei Dimensionen filtern: Verfügbarkeit von Teilqualifikationen, Talente mit aktueller Bewerbungsaktivität und der Anteil der Talente auf der Grundlage der gewünschten Art von Arbeitsvertrag (unbefristet oder befristet). Dies gilt für Berufe wie KI & Automatisierung, Audit & Compliance, Cloud Computing, Kundenservice, Data Science & Analytics und z. B. Marketing, Content & Werbung.

Von Arbeitsplätzen zu Menschen

Eine solche Analyse passt in einen Trend, der sich weg von Jobs und Rollen hin zu Menschen und Fähigkeiten verlagert, sagt Heins. Und sie zeigt sofort, welche Art von Daten man hat, oder besser gesagt, haben kann. "Denn Daten allein bedeuten nicht viel. Daten werden erst dann interessant, wenn man aus ihnen Erkenntnisse gewinnen kann. Und Sie können diese Erkenntnisse auf die nächste Stufe heben, wenn Sie sie in eine Geschichte verwandeln können, die die Führungskräfte in Ihrem Unternehmen überzeugt. Dann funktionieren Daten am besten."

Wie können Sie feststellen, wo sich die Talente befinden, die Ihr Unternehmen braucht, und wie können Sie diese Talente anziehen? Welche Indikatoren können auf die Schritte hinweisen, die Sie unternehmen müssen, um die in Zukunft benötigten Fähigkeiten zu entwickeln oder zu erwerben? Und wie können Sie mehr Talent Intelligence einsetzen, um Talente effektiver zu verwalten und sich an Veränderungen anzupassen? Dies ist genau der Bereich, den Joost Heins ständig weiterentwickelt und über den er am 24. September auf der zweiten Ausgabe der Global Talent Intelligence Conference mehr berichten wird.

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